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Dies und Das

7. WeInTag in Bad Eilsen
Leitfaden Rechtsrecherche

Besuch des Staatssekretärs

Seminarergebnis Radikale Ertragsteuer-Reformen
  
7. WeInTag in Bad Eilsen

Der 7. WeInTag (Tagung zu Webunterstützten elektronischen Informationsmedien) fand vom 8. – 11. Mai 2006 in der Landesfinanzschule Niedersachsen, Bad Eilsen, statt. Organisiert wurde dieser Erfahrungsaustausch der Finanzfachhochschulen und Landesfinanzschulen der Länder durch Frau Meißner von der Fakultät Steuerverwaltung der Nds. FHVR, Rinteln, und Herrn Rothenbucher von der Landesfinanzschule Bayern.

Der Schwerpunkt der diesjährigen Tagung lag bei dem praktischen Einsatz und der Evaluation mit Hilfe von Informationsmedien. Hier finden Sie die genaue Tagesordnung (PDF, 48 Kb). Auf Wunsch kann das schriftliche Resümee bei Frau Meißner angefordert werden.

 
Gespannte Gesichter  bei den "WeInTaglern"
Viele neue Aspekte weckten das Interesse

Neben Vertreterinnen und Vertretern der Finanzfachhochschulen und Landesfinanzschulen waren auch Gäste von der Bundesfinanzakademie Wien und dem Aus- und Fortbildungsreferat der Oberfinanzdirektion Hannover sowie der Finanzreferent des Landes Schleswig-Holstein anwesend.

Alle Beteiligten, insbesondere aber die erstmals teilnehmenden, begrüßten ausdrücklich den erfolgten Austausch von Informationen und Erfahrungen. Gerade die vorgestellten Themen und Diskussionen rund um die elektronisch unterstützte Evaluation und die Foren seien aufschlussreich gewesen und zeigten den praktischen Nutzen einer solchen Veranstaltung.

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Leitfaden zur Rechtsrecherche (Dezember 2005)
 

Als Ergebnis des Wahlpflichtseminars "Wer, Wie, Was ... ? Möglichkeiten der Rechtsrecherche an der FH" steht nun der neue Leitfaden zur Rechtsrecherche zum Download zur Verfügung.

Die Arbeit wurde von 14 Studierenden des Grundstudium II im Dezember 2005 erstellt und soll den Studierenden helfen, sich besser in der Vielzahl von Recherchemöglichkeiten zu orientieren und besonders im Hinblick auf die wissenschaftlichen Hausarbeiten die erforderlichen Materialien zu finden. Dabei wurden beginnend bei der eigenen Bibliothek über das Intranet und das Internet u.a. auch PC-Programme in die Darstellung einbezogen.

Das Seminar wurde von Herrn Frank Krawczyk, FH-Dozent, angeboten.

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Besuch des Staatssekretärs im Nds. Finanzministerium, Herr Dr. Lothar Hagebölling
 

Am 10. März 2005 besuchte der Staatssekretär im Nds. Finanzministerium, Herr Dr. Lothar Hagebölling, die Fakultät Steuerverwaltung. Er wurde von Frau Hunger-Hermenau begleitet, in deren Zuständigkeit u.a. die Aus-und Fortbildung in der nieders. Steuerverwaltung fällt. Beide wollten sich ein Bild über das Studium an der Fachhochschule machen. Dazu besuchten sie eine Vorlesung und unterhielten sich sowohl mit den Dozentinnen und Dozenten als auch den Studierenden.

Gesprächsthemen waren insbesondere die Übernahmechancen der derzeitigen Absolventinnen und Absoventen sowie die zukünftige Entwicklung der Fakultät.

Von links: Frau Hunger-Hermenau, Herr Dr. Hagebölling, Frau Prof'in Haman

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Präsentation der Seminarergebnisse "Radikale Ertragsteuer-Reformen ~ Wird alles einfacher???"


Die Beantwortung dieser Frage stand im Mittelpunkt der Präsentation einiger Studierender des III. StA 8/2001 am 18. März 2004. Im Rahmen der Wahlpflichtseminare versuchten die Seminarteilnehmer den aktuellen Diskussionen zu den radikalen Ertragsteuer-Reformen eine seriöse Unterlage in Form ihres Berichts zu bieten.
 

Dabei wurde unparteilich, wissenschaftlich und zugleich anschaulich dem jetzigen Ist-Zustand und den Vorlagen von Friedrich Merz (CDU-Bundestagsabgeordneter und Steuerexperte der Union) und Prof. Paul Kirchhof (Universität Heidelberg und ehemaliger Richter am Bundesverfassungsgericht) auf den Grund gegangen.

Betreut wurde das Wahlpflichtseminar von den Dozenten Stefan Nordbruch (links) und Harald Rieß, die auch die zahlreichen Gäste in den Hörsälen 13 und 14 pünktlich begrüßen durften und das Seminar-Team vorstellten.

Stefan Nordbruch (li.) und Harald Rieß
St. Nordbruch (li.), H. Rieß  

 

Zur Einstimmung auf das Ziel "Vereinfachung" trug Björn Försterling eine beeindruckende Berechnung vor.

Das Einkommensteuergesetz in der Fassung vom 29.12.2003 (Bekanntmachung der Einigung im Vermittlungsausschuss) habe 97.798 Wörter oder 687.883 Zeichen. Bei der Schriftgröße 12 in der Schriftart Times New Roman ergebe sich daraus eine Länge des Gesetzes von 188,90 m und übertreffe damit den Klippenturm, das Rintelner Wahrzeichen in der Nähe der Fachhochschule, um 169,10 m oder das 9,5 fache seiner selbst.

Da nun Friedrich Merz die Steuererklärung in Zukunft auf einem Bierdeckel unterbringen wolle und eine bisherige Steuererklärung oft 20 Seiten ausmache, sei daraus zu folgern, dass das neue Recht um das 120fache geringer ausfallen müsse als das jetzige - nämlich nur 1,57 m. Umgerechnet auf den Klippenturm sei dieser dann nur noch 16,5 cm und es sei dann wohl nicht mehr notwendig, von ihm herunter zu spucken, um die Prüfung zu bestehen    -    eine Traumvorstellung.

Klippenturm nur noch 16,5 cm??

Björn Försterling
Björn Försterling  
  

Zusammen mit Holger Neumann und Bodo Rewerts untersuchte Försterling im Anschluss in einer 45 minütigen Präsentation, wie nah die Vorschläge dieser Traumvorstellung kommen könnten.

  • Verglichen wurden die Themen
  • persönliche Steuerpflicht,
  • Veranlagungsarten,
  • Tarif und Steuersatz,
  • die Berücksichtigung von Kindern und des Familienleistungsausgleichs,
  • Einkunftsarten,
  • Bilanzsteuerrecht sowie
  • die Ermittlung des zu versteuernden Einkommens und Ansatz von Verlusten.

Dabei stellte sich heraus, dass zwar vieles anders aber nicht immer einfacher werden würde, egal, welches der Modelle man favorisiere.

Besonders deutlich wurde dies durch Vergleichsberechnungen an konkreten Fällen.

Holger Neumann
Holger Neumann  
  

Zitat aus dem Resümee der Studierenden:

"Die Betrachtung - insbesondere des "fertigen" Kirchhoff-Modells lässt (das Merz-Modell besteht nur als Eckpunktepapier) Zweifel an einer echten 'Vereinfachung' aufkommen, da auch hier viele Regelungen kompliziert erscheinen und nur mit großem Aufwand in der Praxis anwendbar sein werden (z.B. Behandlung der 'stillen' Reserven).

Ein radikaler Umbruch im Steuerrecht mit einer echten Vereinfachung ist zweifellos nötig.

Wir bezweifeln jedoch, dass der Staat mittelfristig in der Lage ist, diesen Umbruch zu bewerkstelligen, da viele Überlegungen im Dickicht der wiederstreitenden Interessen und des Staatsdefizits zerredet werden. Insbesondere werden steuerliche Vorausplanungen aufgrund fehlender Verlässlichkeit weiterhin erschwert werden.

In Deutschland wird daher auch in Zukunft mit dem kompliziertesten Steuerrecht der Welt das Steuerchaos verwaltet und gestaltet werden."

Bodo Rewerts  
 

Die drei Vortragenen schafften es nicht nur, das schwierige Thema, das ihre Seminarkolleginnen und -kollegen erarbeitet hatten, verständlich darzustellen und sondern auch dabei das Publikum die ganze Zeit zu begeistern.

Dafür gab es dann auch kräftigen Beifall!!

Die im Anschluss ausgehängten Unterlagen können als PDF-Dokument angesehen werden. Auf die Hinweise zum Copyright (s. Seite 2) sei verwiesen.

Das aufmerksame Publikum  
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Aufgaben des Studiendekans
   
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